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Ist mein Hund jemand?

Die entscheidende Frage…

 

Welche Fähigkeiten schreibst du deinem Hund zu?

Das ist eine sehr wichtige Frage, denn hier wird sich dein Weg in der Hunderziehung zweigen.
Glaubst du wie die Forscher Anfang des 20 Jahrhunderts, dass der Hund keine Seele hat? Glaubst du er ist einfach nur die Summe von Einflüssen seiner Umwelt, quasi eine Maschine, die programmiert werden kann?

 

DAS IST DER SCHEIDEWEG IN DER WEITEREN VORGEHENSWEISE DER HUNDEERZIEHUNG UND -BEZIEHUNG.

So gehe in eine klassische Hundeschule, clicker deinen Hund, konditioniere ihn, glaube daran, dass du ihn dominieren musst, dass du ihm einen Platz in eurem Rudel zuweisen musst und dass er deine Weltmacht übernimmt, wenn er auf dein Sofa darf.

WUNDERE DICH JEDOCH NICHT, …

wenn du fleißig die Hundeschule besuchst. Dort mit ihm Sitz, Platz, Fuss übst, ihm den Napf vor der Nase wegziehst, ihm nur erlaubst in irgendeinem Gradwinkel knapp vor dir zu laufen und von ihm verlangst bei einmal rufen sofort zu dir zu kommen.
Wundere dich nicht, wenn er früher oder später mit folgendem Verhalten reagiert:

 

• Weglaufen

• Jagen

• dich ignorieren

• andere Hunde angreifen

• Spielzeug verteidigen

• lethargisch und depressiv neben dir herzutappen

• …

DU LEBST MIT EINEM HUND ZUSAMMEN – ES IST EINE WUNDERBARE ERFAHRUNG.

Ich wünsche dir, dass du dich dafür entscheidest, dass dein Hund eine Seele hat, dass er Gefühle und Emotionen spürt, dass er dich aufrichtig lieben kann und viel von dir versteht. Das wünsche ich dir! Aber entscheidest du dich für diesen Weg, wird es auch kein leichter!
Deine erste Aufgabe ist es, zu prüfen, welches Wissen über Hunde sich in deinem Kopf angesammelt hat.

WO KOMMT ES HER UND WER HAT ES GESAGT?

Was ist davon wirklich wahr? Frage dazu dein Herz!

Und nun lösche denn ganzen Müll, der sich in deinem Kopf über Hundeerziehung angesammelt hat! Ein kleines Beispiel: Der Hund darf nicht als erstes durch die Tür. Ab in den Papierkorb und direkt auf Delete drücken!
Du wirst jedoch merken, dass auf deiner Festplatte immer wieder Informationen darüber auftauchen, wie sich ein Hund Verhalten zu hat…ich sage noch einmal „Sei wachsam, stelle in Frage und lösche unnötige Informationen in deinem Kopf!“

Ein kleines Beispiel:
Muss ein Hund rückrufbar sein oder ist es nicht sinnvoller, dass er 100%ig stehenbleibt wenn du es ihm sagst?

TUE NICHTS, WAS DEIN HERZ NICHT WILL. DEIN HERZ WEISS WAS RICHTIG IST.

Ich erinnere mich an eine aufgelöste Kundin, die monatelang ihren 9 Jahre alten Wuschelhund ignorierte, wenn er ohne ihre Aufforderung zu ihr kam. Es brach ihr fast ihr Herz und dem Hund auch. Er entwickelte Stoffwechselstörungen, roch unangenehm und baute zunehmend ab. Er durfte nicht mehr buddeln und nicht mehr von der Leine. Ein trauriges Leben für alle Beteiligten, nur weil ein Hundetrainer dies sagte!
Die Erlösung kam durch meine Beratung, alles kam in den imaginären Mülleimer und der Hund wurde wieder zum Hund, wurde gesund und sieht aus wie ein junger! Er darf wieder buddeln, darf zu Frauchen kommen und darf glücklich sein!

Und das ist das Wichtigste:
Hör auf dein Herz, vor allem wenn dir Menschen, die in der „alten“ Schule Hundetrainer gelernt haben, Aufgaben für deinen Hund geben, die dir beinahe das Herz zerreißen.

Ein weiteres Beispiel:
Die Flasche mit Nägeln gefüllt! Kunden von mir haben diese ihrem Hund regelmäßig hinterhergeworfen, wenn dieser beim Türklingeln gebellt hatte. Leider hatte der Hundetrainer nicht gesehen, dass das Tier höchstängstlich war und das gesamte Verhalten des Hundes sich verschlechterte. Jetzt gehen die Halter beruhigend zu dem Hund und schauen gemeinsam wer kommt…seltsam…das Bellen hat nachgelassen und die gesamte Familie ist glücklicher.

ES LIEGT AN DIR ZU ENTSCHEIDEN, WELCHEN WEG DU GEHEN MÖCHTEST.

Beide Wege bringen Arbeit und Zeitaufwand mit sich, die Frage ist, was du dafür bekommen wirst.
Entscheide dich nun als Erstes, welchen Weg du gehen möchtest! Den klassischen alten Weg oder den Weg des Herzens?
Finde heraus: Was denkst du über deinen Vierbeiner? Was kann er, was kann er nicht? Wie ist sein Charakter? Was braucht er von dir? Was gibt er dir? Was mag er wirklich gerne? Wie geht es ihm? Ist er glücklich? Ich wünsche euch hierbei schon erste wunderbare Erkenntnisse.

Mehr rund um die Psyche deines Hundes erfährst du hier in meinem Blog oder in unserer gemeinsamen Arbeit. Ich freue mich auf dich.

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